Glossar beginnend mit A

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A

Abstrich

Die Keimbestimmung in der Mundhöhle erfolgt durch Speichel-Abstrich mit einem sterilen Wattestäbchen von der Wangeninnenseite oder mit sterilen Papierspitzen in Zahnfleischtaschen. Sie dient dazu die richtigen Antibiotika zur bestimmten Bakterien-Elimination aus der Mundhöhle und dem Körper zu verschreiben. Dies kann besonders dann der Fall sein, wenn eine stark fortschreitende Parodontitis fest gestellt wird. Diese Keimbestimmung sollte dann auch beim Lebenspartner durch geführt werden. Ein biochem./biolog. arbeitendes Labor bestimmt sodann die Keimzahl der verschieden Keime im Mund und die vorhandenen Arten. Nach der Antibiotika-Therapie ist eine abschließende Keim-Kontrolle empfehlenswert, da ja auch ein Erfolg das Ziel sein sollte.

Eine weitere Möglichkeit bietet der so genannte Abstrich auch in Hinsicht auf die Bestimmung der DNA des Spenders. Diese kann heut zu Tage zur Gentypisierung verwendet werden. Die kennen wir aus Filmen in denen genetische / DNA- Fingerabdrücke zur Identifizierung von Personen Verwendung finden. In der Zahnmedizin kann diese Art der Personen-Typisierung Aufschluss über die Wundheilung geben und uns eine Riskioeinschätzung vor Implantationen geben.

Synonyme: Keim-Bestimmung in der Mundhöhle

Anatomie eines Zahnes

Wir Menschen haben durch unsere Entwicklung als Allesfresser (Pflanzen und Fleisch) drei verschiedene Zahntypen im Mund. Die flachen Front- (Inzisivi), die spitzen voluminösen Eck- (Canini) und die kräftigen Backen- (Prämoaren und Molaren) Zähne. Diese Typen bestehen aus der Grundsubstanz, dem Zahnbein (Dentin) welches bedeckt ist mit dem Zahn- Schmelz (Enamel) und dem im Zahninneren befindlichen Zahn-Nerv (Pulpa). Das Dentin bildet den Kern des Zahnes und die Wurzel. Zusätzlich ist der Wurzelbereich des Zahnes ab der Schmelz-Zement-Grenze mit einer Schicht Zement überzogen. Durchzogen wird das Dentin von tausenden kleiner Kanälchen in denen eine Art Wassersäule steht. Diese Säule verschiebt sich je nach Reizung oder Ausdehnung und übt wiederum einen Reiz auf den Nerv aus - Reize werden wahrnehmbar. Der Schmelz bestehen aus gerichteten Apatit - Kristallen und ist als Zahn mit seiner individuellen Form sichtbar als weißer Hart- Anteil. Vergleicht man den Zahn bildlich mit einer Nuss, so ist der Schmelz die harte Schale und das Dentin die weichere Nuss im Inneren. Bei einer Schädigung der harten Schale kommt es zur Überreizung des Nervs und ein Schmerz ist spürbar. Bakterien können den Nerv befallen und ihn akut oder chronisch entzünden. Weiterhin ist das Dentin ein weicherer Zahn- Bestandteil, welcher auch schneller zerstört oder unterminiert wird. Diese Fälle sind möglichst früh bei Erkennung / Wahrnehmung zu behandeln.

Angst

Der Mund gehört zu einem der wichtigsten Intimbereiche des Menschen. Er ist eine der sensibelsten Körperstellen, die wir haben. Einige menschliche Sinnesorgane sind hier auf engstem Raum untergebracht. Angst ist nun oft darin begründet, dass man einen fremden Menschen mit seinen Händen in den eigenen Mund lassen muss. Wir müssen uns entblößen, einen intimen Körperteil zeigen, zum Teil sogar etwas Verborgenes. Nun kommt dazu, dass die eine oder andere Handlung des Zahnarztes eventuell unangenehm bis schmerzhaft sein kann. Dem Menschen wird in diesen Situationen sehr viel Beherrschung und Mut abverlangt. Und das dann auch noch „auf Befehl“. Der Mensch gibt seine Verantwortung ab und vertraut absolut... einem Anderen - dem Zahnarzt.

Ich als Zahnarzt sehe nun meine Aufgabe schon im ersten Kennen lernen beginnend und verseuche Ihnen unsere Begegnung so angenehm wie nur möglich zu gestalten. Ich nehme mir Zeit für Ihre Anliegen, werde sie über Ihre Situation eingehend aufklären und Ihnen Informationen und Lösungsvorschläge machen. Zusammen erarbeiten wir dann Konzepte zur Verbesserung Ihrer Mundgesundheit. Mir ist wichtig, dass Sie Ihr mir entgegen gebrachtes Vertrauen in Sicherheit sehen! Fragen Sie, was sie zum Thema wissen möchten und sie erhalten ehrliche und konstruktive Antworten.

Synonyme: Angst

Aphte

Bei einer Aphte handelt es sich um eine schmerzhafte rote, flächige, flache infizierte Region im Mund, welche durch eine Mikroverletzung enstanden sein kann. Sie weist einen weißen Randwall auf und heilt nur langsam nach Tagen bis Wochen ab. Hilfsmittel zur schnelleren Heilung können Pasten, Tinkturen oder die Anwendung des Laser parallel dazu sein. Sie sind jedoch nicht ansteckend.

Synonyme: Aphte

Apotheken-Notdienst

www.apotheken.de/notdienste

Synonyme: Apotheke - Notdienst