Glossar beginnend mit I

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I

Implantat

Ein Zahn-Implantat kann notwendig werden, wenn ein Zahn fehlt ganz gleich ob zwischen zwei Zähnen oder am Ende einer Zahnreihe. Fehlen jedoch viele oder gar alle Zähne, ergeben sich viele Möglichkeiten dem Patienten wieder einen erhöhten Kaukomfort bis hin zur Steigerung des Selbstbewusstseins zu ermöglichen. Das einzelne Implantat gilt als gesamter eigenständiger Zahn inclusive Wurzel und Zahnkrone. Es besteht aus einer ca. 1cm langen Titanschraube, welche vom Körper vollständig angenommen wird und fest in den Knochen einheilt, einem Verbindungsstück ( Abutment ) zwischen der Titanschraube und der Zahnkrone und der Zahnkrone selbst. Die Einheilzeiten betragen im Oberkiefer ca. 6 Monate und im Unterkiefer ca. 3-4 Monate. In dieser Zeit darf das Implantat nicht oder nur teilweise belastet werden. Schmerzen bei oder nach Implantation sind in der Regel nicht zu erwarten. Die Gesund-Raten nach 10 Jahren im Mund sind beachtlich hoch! Implantate gelten heute als sichere Alternative zu Brücken als festen und Prothesen als herausnehmbaren Zahnersatz. Die großen Vorteile eines Implantates sind die wieder gewonnene physiologische Belastung des Knochens und der Kräfte-Transport in den Knochen hinein wie es beim eigenen Zahn ja auch der Fall war und die Unabhängigkeit dieses Zahnes von anderen. Weiterhin sind durch die Abnehmbarkeit der Zahnkrone und des Abutments viele Versorgungsvarianten auch in der Zunkunft möglich. Also die Verwendung der künstlichen Zahnwurzel für andere Zahnersatzarten, die evtl. im Leben noch auf einen Menschen zu kommen. Grundvoraussetzung für diese Art der Versorgung ist jedoch eine genügende Knochenbreite und Knochenhöhe im zu versorgenden Bereich.

Ist dies nicht der Fall, so muss ein Knochenaufbau oder eine Verbreiterung durch Dehnungen durch geführt werden.

Zahnlosen Patienten können Prothesen stabilisiert und damit einhergehend deutlich verkleinert werden. Sie berichten wieder von einer unglaublichen Freude am Kauen und Spaß beim Essen bis ins hohe Alter hinein, wo Essen eine größere Rolle spielt.

Implantate werden von gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt. Lediglich für die Zahnkrone bekommt der Versicherte einen Zuschuss.

Synonyme: Zahnimplantat

Inlay oder Onlay

Diese Versorgungsmöglichkeiten ähneln in der Form einer sehr großen Füllung. Sie werden jedoch im Labor gefertigt und sind angezeigt, wenn eine Füllung als Verbund von Kunststoff- Molekülen nicht mehr angezeigt und zu wenig stabil sind. Ein Inlay wir „in“ den Zahn gearbeitet und verklebt oder zementiert, ein Onlay „auf“ einen Teil des zu versorgenden Zahnes. Beides ist noch als eine Vorstufe zur Kronen-Versorgung zu sehen da möglichst noch minimal präpariert wird. Haltbarkeit bis zu 30 Jahren, Material Gold, Keramik, spezielle Kunststoffe, keine Bezuschussung durch gesetzliche Kassen.

Synonyme: Inlay/Onlay