Glossar beginnend mit W

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W

Wundheilung

Thema meiner Doktorarbeit und für mich der Schlüssel der Medizin. Wunden entstehen meist durch Fremdeinwirken von Gegenständen und damit einhergehende Verletzungen von Gewebestrukturen. Der Körper ist oft in der Lage diese Verletzungen durch verschiedene Systeme zu reparieren. Dabei spielt die Immunabwehr eine große Rolle um Eindringlinge im Körper in Ihren Taten zu begrenzen oder zu bekämpfen und so das Eindringen von Krankheiten von außen zu verhindern. Angeregt durch Hormone im verletzten Gebiet starten also die Thrombozyten-aggregation ( Koagulation ), die Immun-abwehr und die Reparation durch das sofortige einwandern von regenerativen Zellen in Fibrinstrukturen, welche sich wie eine Art Netz in der Wunde bilden. Sie dienen als Struktur für die neuen Gewebsfasern im Wundgebiet und liegen ungerichtet. Eine Narbe in Form steiferen Gewebes ist die Folge. Die Forschung ist darauf gekommen, dass Verbände, Salben und Auflagen in herkömmlichen Formen die Wundheilung verzögern und teils sogar verhindern. Moderne Wundauflagen fördern beschleunigen die Wundheilung wodurch die Intesität und der Aufwand der Betreuung weniger werden.

Heute in größerem Stil berechnet durch aus ein Faktor mit Einsparpotenzial von Zeit und Kosten auch was die Gesundung und den Komfort von/für Patienten angeht.

Synonyme: Wunde

Wurzelkanalbehandlung (Endodontie)

Eine Wurzel-Kanal-Behandlung kann aufgrund einer Entzündung des Nerven (Pulpa) im Zahn erforderlich werden. Die äußert sich gerne durch Klopf- und/oder Aufbißempfindlichkeit (der Zahn scheint zu hoch zu sein), Devitalität und ein spürbares Pochen des Zahnes besonders nachts, bei Anstrengung oder in Ruhe. Ursache für eine solche Entzündung kann eine Karies im Zahn sein, durch die Bakterien in den Nervenkanal eindringen konnten. Oder ein Eindringen der Bakterien durch Knochenverluste im Bereich der Wurzel. Die Zahnkrone wird unter Betäubung punktuell eröffnet, der Nervenknanal gereinigt, ein Medikament für ein Paar Tage eingelegt und der Zahn provisorisch verschlossen. Nach ca. zwei Wochen erfolgt dann die Füllung der Nervenkanäle durch spezielle Methoden und Werkstoffe. Je nach Menge der Restzahnsubstanz und Schädigung des Zahnes ist er mit einer Krone zu versorgen.

Die Prognose für den Erhalt des Zahnes kann sehr unterschiedlich sein. Die Nervenkanäle sind oft viel verzweigt und aufwändig auf zu bereiten bzw. schwer zugänglich. Oft gelingt ein Erhalt über mehrere Jahre bis Jahrzehnte. Dabei bleibt der Zahn devital in seinem Fach erhalten und fest. Auf der anderen Seite kann es im Bereich der Wurzel durch die voraus gegangene Kontamination zu einer Reinfektion kommen und der Zahn wieder Probleme machen. Hier wäre dann evtl. eine Wurzelspitzenresektion zum weiteren Erhalt möglich.

Synonyme: Endodontie

Wurzelspitzen - Resektion (WSR)

Bei der WSR handelt es sich um einen weiteren Versuch nach einer bereits erfolgten Wurzelkanalbehandlung und deren Reinfektion im Bereich der Wurzelspitze(n) den Zahn in seinem Zahnfach zu erhalten. Dabei wird durch einen kleinen Schleimhautschnitt unter Betäubung der Region der Knochen eröffnet und die entzündeten Wurzelbereiche entfernt. Die Chancen sind bei frühzeitiger Versorgung prognostisch gut.

Synonyme: WST